Pfarrreise in das Zipserland (3.-7. 8. 2009)

Reisebericht mit Fotos

Montag, 3.8.2009:
Pünktlich treffen die Reiseteilnehmer beim Bus ein.
6:55 kommt P. Bernard und erteilt uns den Reisesegen. Um 7:00 beginnt dann in einem bequemen Bus der Fa. Schwarzott – gesteuert von dem umsichtigen Fahrer Gruber Peter – für 22 Teilnehmer die 5 tägige Fahrt in das Zipserland.

Zunächst geht es nach Bratislava, wo unser slowakischer Reiseleiter, Herr Zdenek Marko, unsere Reisegruppe übernimmt. Mit seinen fachkundigen Erläuterungen wird die Fahrt zügig fortgesetzt.
Gegen Mittag gelangen wir zu unserem ersten Besichtigungspunkt: Cicmany, ein Dorf, das für seine Holzhäuser mit den typischen weißen Verzierungen bekannt ist. Da es gerade Mittagszeit ist, machen wir zunächst , die für diesen Tag geplante „Würstlparty“. Anschließend besichtigen wir die schönen Häuser des Dorfes und schließen mit einem Museumsbesuch ab.

Dann geht die Fahrt in das unweit gelegene Rajecka Lesna, das „slowakische Bethlehem“weiter. Die mechanische Holzkrippe ist 8,5 m lang und 3 m hoch. Damit ist das heutige Besichtigungsprogramm auch schon zu Ende. Doch wir haben noch viele Kilometer vor uns. An einem schön gelegenen Stausee machen wir noch eine größere Pause und dann geht es auf einer Panoramastraße in die Hohe Tatra. Nach 490 km erreichen wir am frühen Abend unser Ziel das Grandhotel Bellevue in Stary Smokovec (Altschmecks), wo wir nach einer kurzen Erfrischung das Abendessen einnehmen. Die Nachtruhe tut uns allen gut.

Hinweis: zum Vergrößern bitte auf das jeweilige Bild klicken.

Dienstag, 4.8.2009:
Nach einem reichlichen Frühstück beginnt um 8:00 bei leichtem Regen unsere Besichtigungsfahrt. In Levoca (Leutschau), dem Hauptort des Zipserlandes ist es schon wieder trocken. Zunächst begeben wir uns in die Jakobskirche. Hier imponiert nicht nur der 18 m hohe gotische Schnitzaltar, sondern weiter 10 Altäre und wundervolle Wandmalereien. Nach der Kirche machen wir einen Rundgang um den Stadtplatz mit den prächtigen Bürgerhäusern; leider ist das Rathaus wegen Renovierung eingerüstet.

Nun geht es weiter nach Zehra (Schigra), wo wir in der Hl. Geist Kirche gotische Wandmalereien bewundern.
Nach einer Mittagspause fahren wir weiter nach Spisska Kapitula. Im Martinsdon warten wieder – man wird es kaum glauben – weitere Schnitzaltäre auf uns.

Der letzte Besichtigngspunkt des heutigen Tages bildet zur Abwechslung Spissky Hrad, die Zipserburg, eine der größten Burganlagen der Slowakei.
Da wir heute nur 100 km zurücklegten, kommen wir etwas früher in das Hotel zurück und es bleibt bleibt uns vor dem Abendessen noch etwas Zeit zum Schwimmen im Hallenbad.

Mittwoch, 5.8.2009:
Wiederum bei leichtem – aber kaum störenden – Regen, der uns den ganzen Vormittag begleitet, fahren wir nach Poprad (Deutschendorf). Poprad wird das „Tor zur Hohen Tatra“ genannt.
Die Ägydiuskirche wartet wieder mit schönen Wandmalereien auf.
Nach Besichtigung des Stadtplatzes fahren wir nach Spisska Sobota (Georgenberg). Die Kirche des Hl. Georg bietet wieder 5 wundervolle Schnitzaltäre an, während der dreieckige Marktplatz mit schönen, barocken Bürgerhäusern aufwartet.

In Kezmarok (Käsmark), eine Gründung von Tiroler Siedlern, besuchen wir zunächst – noch vor dem Mittagessen – die 2.größte Holzkirche der Slowakei, eine evangelische Kirche, die nur mehr Besichtigungszwecken dient. Anschließend besuchen wir noch, die von Teofil Hansen erbaute neue evangelische Kirche.
Nach dem Mittagessen gibt es noch etwas Freizeit, die ein jeder für sich nutzen kann. Sehenswert sind die Giebelhäuser, das Schloss, und die Hl. Geistkirche.

Das offizielle Programm wird mit dem Besuch des wunderschönen Renaissance Schlosses Strazky (Nehre) , das eine Sammlung der slowakischen Nationalgalerie beherbergt, abgeschlossen. Neben dem Schloss stehen noch eine gotische Kirche mit allein stehendem Glockenturm.

Da wir heute noch genügend Zeit haben, fahren wir noch nach Strbske Pleso (1350 m). Bei guter Witterung umwandern wir den Tschirmer See. Auch heute haben wir uns nur im engeren Gebiet der Zips aufgehalten; die zurückgelegte Streckenlänge beträgt 140 km.
Nach dem anstrengenden Tag lassen wir uns das Abendessen munden. Heute sind auch die slowakischen Eishockey Nationalspieler in unserem Hotel. Ich denke, dass spricht für die Qualität unseres Hotels.

Donnerstag, 6.8.2009:
Um 8:00 fahren wir wieder bei leichtem Regen los, der uns auch während unseres ersten Besichtigungsstopp, Cerveny Klastor (Rotes Kloster) nicht verlässt und zwischendurch sogar noch etwas stärker wird. Das ehemalige Kartäuserkloster ist heute ein sehenswertes Museum. Während der Weiterfahrt lässt der Regen nach und ab Lukov sind wir ihn endgültig los.

Dort zeigt uns ein griechisch katholischer Priester die schöne Holzkirche. Anschließend nehmen wir in einem gemütlichen Lokal, das uns dieser Priester empfohlen hatte, das Mittagessen ein. In Bardejov (Bartfeld) ist vor allem die Ägydienkirche unser Ziel mit ihren 11 gotischen Flügelaltären. Genau genommen wäre jeder dieser Kirchen für sich ein ganzes Tagesprogramm. Nach dem Rundgang durch die Altstadt mit Rathaus und Bürgerhäusern besichtigen wir noch die dem Hl. Franz von Assisi geweihte Holzkirche in Hervartov. Mit dem Abendessen um 17:30 wird es heute nichts 4 Programmpunkte und 300 km Fahrt ergeben 90 Minuten Verspätung.

Freitag, 7.8..2009:
Um 8:15 starten wir zu unser Heimfahrt. Das Wetter ist so schön, dass wir nochmals für eiinen Fotostopp auf die Panoramastraße in die Hohe Tatra fahren. Dann geht die Fahrt zügig weiter in Richtung Heimat. In Stare Hory (Altgebirg) – einem Wallfahrtsort – halten wir eine kurze Andacht.

Anschließend werden noch die obligaten Gruppenbilder gemacht.
Zur Mittagszeit sind wir in Nitra (Neutra), eine der ältesten Städte der Slowakei. Hier giebt es wieder eine „Würstlparty“. Auf dem Weg zur Burg hinauf kommen wir bei der schönen Pestsäule vorbei. Wegen der Renovierung der Bischofskathedrale fällt die Besichtigung derselben kurz aus und wir fahren bald weiter nach Bratislava (Pressburg). Dort machen wir mit unserem Reiseleiter noch einen Rundgang durch die Altstadt.

Dann gibt es noch etwas Freizeit zum Bummeln, Genießen bzw. Einkaufen. Beim Bus verabschieden wir uns von unserem slowakischem Reiseleiter und fahren nach Neunkirchen, wo wir nach 500 km (insgesamt 1.530 km) um 20:15 eintreffen. Die Teilnehmer verabschieden sich herzlich.

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