Die Krankensalbung

Krankensalbung-15. Fastensonntag

In der heutigen Schriftlesung am 5. Fastensonntag – dem Sonntag der Passion: Ab heute werden alle Kreuze verhüllt – hören wir von der Auferweckung des Lazarus (Joh 11). Gott hat die Kraft, zum Leben zu rufen. Der Tod hat keine Macht mehr über uns. Mit dem Tod ist nicht alles aus. Denn Gott schenkt Leben. Unvergängliches und ewiges Leben!

In dieser neuen Woche wollen wir uns mit dem zweiten Sakrament der Heilung auseinandersetzen: Der Krankensalbung.

Vorweg ein kleiner pastoraler Tipp: Wartet nicht so lange mit der Spendung dieses Sakramentes. Viele Menschen, zu denen wir als Priester gerufen werden, um die Krankensalbung zu feiern, sind nicht mehr ansprechbar. Angehörige scheuen sich, den Priester schon früher zu rufen, weil sie meinen, dem anderen damit zu vermitteln, dass er bald sterben muss.

Der Sinn dieses Sakramentes ist es, eine Aufmunterung zu bekommen. Gestärkt zu werden, die Krankheit anzunehmen und sich damit auseinanderzusetzen. Und eventuell auch bereit zu sein, „Bruder Tod“ – so nennt ihn der hl. Franziskus im Sonnengesang – zu begegnen: Ohne Angst. Im Bewusstsein, dass der Tod das Tor zum Leben ist.

Das heißt also: Die Krankensalbung kann öfters gespendet werden. Sie ist nicht erst kurz vor dem Tod zu spenden. Jedes Mal, wenn ich körperlich oder seelisch leide, niedergedrückt oder erkrankt bin, kann ich die Krankensalbung erbeten. So heißt in den einführenden Worten: „Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben.“ (Jak 5,14-15)

Wann fühle ich mich niedergeschlagen? Habe ich Angst vor Krankheit und Tod? Glaube ich daran, dass Gott die Kraft hat, mir ewiges Leben zu schenken?

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Gedanken zum 5. Fastensonntag

Gedanken zum 5. Fastensonntag, um diesen 5. Fastensonntag mit einander zu feiern.

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In Frieden gehen

in Freiden gehen-1Samstag der 4. Fastenwoche:

Nach der Lossprechung verkündet der Priester: „Der Herr hat dir die Sünden vergeben. Geh hin in Frieden“.

Diese Worte hat Jesus oft gesprochen: „…dein Glaube hat dir geholfen…sündige nicht mehr…geh hin in Frieden“.

Gott schenkt uns die Kraft, das Böse zu meiden und das Gute zu tun. Wir müssen unseren Teil natürlich beitragen. Die Gnade ist nichts Magisches, das mit einem Schnipp sich plötzlich alles ändert, und wir ein neuer Mensch werden.

Gott schenkt uns Ver-GEBUNG: Die Gabe eines Neuanfangs. Die Gabe mit Verantwortung zu handeln, zu reden, zu denken. Die Buße, die der Priester uns auferlegt hat, soll uns auf dem Weg der Umkehr helfen und die Bereitschaft entstehen lassen, nicht in alte Denk- und Verhaltensmuster zu verfallen.

Heute möchte ich einige Bibelstellten meditieren, in denen Christus Vergebung schenkt:
Mk 5,21-34; Lk 7,36-50; Joh 14,27
Mt 6,14; Mt 9,2-6; Mt 18,31-34

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Messkalender für 29. März – 5. April 2020

Anbei der Messkalender für diese Woche: Alle Intentionen, die bestellt worden sind, werden wir in der Messe Gott anvertrauen.
Sollte jemand gerne eine Messe bestellen, bitte unter 023635 624 85 oder 0664 621 68 04 anrufen: Wir nehmen eure Intentionen gerne entgegen.

Nochmals zur Erinnerung: Die Kirche ist den ganzen Tag offen (einzige Ausnahme: Während der 8h und 10.30h Messe am Sonntag). Die Intentionen von Wartmannstetten und Peisching werden bei den Sonntagsmesse in Neunkirchen persolviert.

Euch allen Gottes Segen!

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In Gottes Fülle hinein

PapstgebetEine schöne Bibelstelle für heute:
„Durch den Glauben wohne Christus in euren Herzen, in der Liebe verwurzelt und auf sie gegründet. 18 So sollt ihr mit allen Heiligen dazu fähig sein, die Länge und Breite, die Höhe und Tiefe zu ermessen 19 und die Liebe Christi zu erkennen, die alle Erkenntnis übersteigt. So werdet ihr erfüllt werden in die ganze Fülle Gottes hinein“ (Epf 3,17-19).
Halten wir durch und bleiben wir im und durch das Gebet verbunden, auch heute Abend mit dem Papst (live ORFIII)!

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