Heil für den Einzelnen und die Gemeinschaft

Heilsames-1Mittwoch der 4. Fastenwoche:

Sünde zerstört uns Menschen von innen heraus. Sie verbittert unser Herz. Lässt uns kalt und unberührt werden. Sie vergiftet unsere zwischenmenschlichen Beziehungen. Vor allem aber erschüttert sie unser Vertrauen in Gott.

Beichten zu gehen ist nicht nur eine Heilung für den Einzelnen. Es ist, gleichsam, eine Verantwortung für die Gemeinschaft: Durch mein Fehlerverhalten möchte ich nicht den Leib Christi, die Kirche, schwächen. Ich möchte dem Bösen keine Möglichkeit gewähren, Einlass zu finden und Spaltung zu säen.

Ein regelmäßiges Beichtengehen ist wichtig und Ausdruck eines verantwortungsvolles Lebens als Christ in meinem Glauben. Ich lerne mich selbst immer besser kennen und verstehen. Ich darf Demut erfahren und leben: Mich nicht selbst über andere stellen und richten, sondern mir meine eigenen Verfehlungen bewusst werden. Bereit sein zu ehrlichen und konsequenten Umkehr.

Ich frage mich, wo ich mich über andere stelle und sie richte? Wann und warum verlassen Worte, die andere bloßstellen und verletzten, überhaupt meinen Mund? Was hindert mich eigentlich wirklich daran, beichten zu gehen? Bin ich überzeugt, das Sakrament nicht nützen zu müssen?

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